Kennzahlen / KPI

KPI / Kennzahlen im Blick: Produktionssteuerung mit MES | Kennzahlen für die Fertigungssteuerung und -überwachung als Basis für die Analyse und Beurteilung von Fertigungsprozessen

Leichter leben mit standardisierten Kennzahlen / KPIs | Kennzahlen auf Basis von VDMA (VDMA-Einheitsblatt 66412) und DIN

Kennzahlen sind nicht gleich Kennzahlen, aber unverwechselbar und überall gültig, wenn sie standardisiert sind. Erst dann sorgen sie für jederzeit optimale Prozesse.

MES Lösungen bieten KPIs - Key Performance Indicator bzw. Leistungskennzahlen

Das gilt beispielsweise auch für das produzierende Gewerbe. Dessen Unternehmen definieren traditionell eigene KPI ( Key Performance Indicator bzw. Leistungskennzahl). So werden parallel zueinander, verschiedene KPI Systeme eingesetzt, worunter die Produktivität und eine effiziente Abstimmung leiden.

Alle KPIs im Blick: Verfügbarkeit der Maschinen | Bestände in der Fertigung und am Lager | Losgrößen | Rüstzeiten | Materialverfügbarkeit ...

Alle KPIs im Blick: Verfügbarkeit der Maschinen | Bestände in der Fertigung und am Lager | Losgrößen | Rüstzeiten | Materialverfügbarkeit ...

KPIs: Auslastung der Arbeitsplätze | Durchlaufzeiten Aufträgen: Einzel- und Gesamtaufträge | Arbeitsvorrat: Menge der Aufträge | Termine ...

Kennzahlen aus komplexen Prozessen wie der Produktionsleistung

Dabei macht die Standardisierung der jeweiligen Kennzahlen das Leben vor allem in komplexen Prozessen wie der Produktionsleitung leichter. Dank der internationalen Standardisierung ist nämlich sichergestellt, dass diese Kennzahlen eindeutig definiert sind und von einer einheitlichen Grundlage ausgegangen werden kann.

Gleichzeitig verfügen MES Anbieter und MES Software-Anwender über einen hohen Grad an Transparenz, was den Einsatz von MES Lösungen angeht.

Normenausschuss standardisiert MES

Dies hat vor einiger Zeit auch der Arbeitskreis AK3 im Normenausschuss NA 60-30-05 des Deutschen Instituts für Normung (DIN) festgestellt und beschlossen, die Performance Messung nachvollziehbarer und einheitlicher zu gestalten.

Zu diesem Zwecke wurden zunächst all jene Indikatoren zusammengetragen und vereinheitlicht, die bereits Teil verschiedenen Software-Lösungen sind. Maßgeblich bei der Vereinheitlchung waren vor allem die Fragen nach den Inhalten von MES und inwiefern sich MES von anderen Unternehmens-Software-Komponenten abgrenzt.

Ausschussdaten
Werkzeug-/Maschinenstandzeiten
Auslastung der Arbeitsplätze
Durchlaufzeiten Aufträgen: Einzel- und Gesamtaufträge
Arbeitsvorrat: Menge der Aufträge an den einzelnen Stationen
Termine und Terminverschiebungen
Lagerumschlagshäufigkeit
Störungen: Dauer und Ursache an den einzelnen Arbeitsplätzen
Verfügbarkeit der Maschinen
Bestände in der Fertigung und am Lager
Losgrößen
Rüstzeiten
Materialverfügbarkeit

Horizontale Integration entlang des Materialflusses / Wertschöpfungskette

Ebenso wichtig war zu klarzustellen, inweiweit sich die horizontale Integration entlang des Materialflusses/der Wertschöpfungskette definiert und welche Kennzahlen MES letztlich liefert.

Welche Funktionen und Module umfasst ein MES? CAQ, APS, BDE, MDE...

Die klare Linie in den "Gemischtwarenladen MES", so die Auffassung des Arbeitskreises im Normenausschuss, sei vor allem bei MES so wichtig, weil dieses sich aus unterschiedlichen Teildisziplinen zusammensetzt (also CAQ, APS, BDE und MDE).

Die aus diesen jeweiligen Teildisziplinen gewonnenen, qualitäts- und produktionsrelevanten Daten können jetzt dank Standardisierung zu einem einheitlichen Kennzahlenbild zusammengefügt und zentral ausgewertet werden.