Interim Management

Interim Management

Unternehmen stehen heute vor komplexen Herausforderungen, die schnelle und professionelle Lösungen erfordern. Wenn interne Ressourcen nicht ausreichen oder spezielle Expertise fehlt, bietet sich eine bewährte Alternative an. Interim Management ermöglicht es Firmen, erfahrene Führungskräfte zeitlich begrenzt einzusetzen, um kritische Projekte zu leiten, Krisen zu bewältigen oder Transformationsprozesse erfolgreich umzusetzen.

Die Nachfrage nach qualifizierten Interim Managern wächst stetig, da sie flexible Lösungen für verschiedene Branchen bereitstellen. Von der Logistikbranche bis hin zu Finanzabteilungen - überall sind diese Experten gefragt. Deutschland zählt rund 12.000 Interim-Manager, die Unternehmen in entscheidenden Momenten unterstützen.

Dieser Leitfaden zeigt, wie Unternehmen die richtige Interim-Management-Lösung finden und erfolgreich implementieren. Er erklärt die wichtigsten Einsatzbereiche, notwendigen Qualifikationen und bewährte Praktiken für die optimale Integration externer Führungskräfte.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Interim Management bietet Unternehmen schnellen Zugang zu spezialisierter Führungsexpertise für zeitlich begrenzte Projekte
  • Erfolgreiche Interim Manager kombinieren fachliche Kompetenz mit ausgeprägten Kommunikationsfähigkeiten und Soft Skills
  • Die richtige Auswahl und Integration von Interim Managern erfordert klare Zielsetzungen und strukturierte Einarbeitungsprozesse
Interim Management: Strategien, Einsatzgebiete und Mehrwert für Unternehmen
Interim Management - Kontor Gruppe
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Was ist Interim Management?

Interim Management bezeichnet die zeitlich begrenzte Übernahme von Führungsaufgaben durch externe Fachkräfte, die Unternehmen in kritischen Phasen unterstützen. Diese Form der Unternehmensführung unterscheidet sich grundlegend von traditionellen Anstellungsverhältnissen und hat sich zu einem etablierten Geschäftsmodell entwickelt.

Definition und Abgrenzung

Interim Management beschreibt die vorübergehende Besetzung von Führungspositionen durch erfahrene Manager von außerhalb des Unternehmens. Diese Führungskräfte übernehmen für einen definierten Zeitraum operative Verantwortung und treffen strategische Entscheidungen.

Kernmerkmale des Interim Managements:

  • Zeitlich begrenzte Mandate von 3 bis 18 Monaten
  • Vollständige Übernahme von Führungsverantwortung
  • Fokus auf konkrete Ergebnisse und Zielerreichung
  • Direkter Eingriff in Unternehmensprozesse

Die Abgrenzung zu anderen Beratungsformen ist klar definiert. Während klassische Unternehmensberater Empfehlungen aussprechen, treffen Interim Manager eigenverantwortliche Entscheidungen. Sie führen Mitarbeiter, verantworten Budgets und implementieren Maßnahmen direkt.

Unternehmen setzen Interim-Manager besonders in bestimmten Branchen und Städten ein. Die Nachfrage konzentriert sich auf Krisensituationen, Umstrukturierungen oder bei vakanten Schlüsselpositionen.

Unterschiede zu klassischen Führungspositionen

Interim Manager arbeiten unter anderen Bedingungen als festangestellte Führungskräfte. Ihre Position ist von Beginn an zeitlich limitiert und ergebnisorientiert ausgerichtet.

Wesentliche Unterschiede:

Interim Management Klassische Führung
Zeitlich begrenzt Unbefristet angelegt
Externe Perspektive Interne Unternehmenskultur
Schnelle Entscheidungen Langfristige Strategien
Ergebnisorientiert Prozessorientiert

Die Soft Skills sind bei Interim-Management-Projekten besonders gefragt. Kommunikationsfähigkeit steht dabei im Vordergrund.

Interim Manager müssen sich schnell in neue Strukturen einarbeiten. Sie haben keine Zeit für langwierige Eingewöhnungsphasen oder politische Spielchen. Ihre Autorität basiert auf Kompetenz und Erfahrung, nicht auf Hierarchie oder Betriebszugehörigkeit.

Der Fachkräftemangel macht Interim Management zu einer wichtigen Antwort für Unternehmen. Sie können kurzfristig erfahrene Führungskräfte für zentrale Aufgaben gewinnen.

Historische Entwicklung

Interim Management entstand in den 1970er Jahren in den Niederlanden und Großbritannien. Ursprünglich sollte es Engpässe in der Geschäftsführung überbrücken, wenn Führungskräfte erkrankten oder das Unternehmen verließen.

In Deutschland etablierte sich das Konzept erst in den 1990er Jahren. Wirtschaftliche Turbulenzen und die Notwendigkeit schneller Umstrukturierungen trieben die Nachfrage voran.

Entwicklungsphasen in Deutschland:

  • 1990er Jahre: Erste Interim-Management-Anbieter
  • 2000er Jahre: Professionalisierung der Branche
  • 2010er Jahre: Spezialisierung auf Fachbereiche
  • 2020er Jahre: Digitalisierung und Fachkräftemangel als Treiber

Heute gibt es rund 12.000 Interim-Manager in Deutschland. Die Branche wächst kontinuierlich und differenziert sich weiter aus.

Der Markt entwickelt sich zunehmend zu einem Expertenmarkt. Interim-Manager in Finanzabteilungen sind dringend gesucht, da Unternehmen externe Expertise für komplexe Finanzthemen benötigen.

Die Digitalisierung verändert auch das Interim Management. Virtuelle Führung und Remote-Management erweitern die Einsatzmöglichkeiten erheblich.

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Vorteile von Interim Management für Unternehmen

Interim Management bietet Unternehmen drei zentrale Vorteile: sofortige Verfügbarkeit von Fachkenntnissen, flexible Lösungen bei Personalengpässen und wirtschaftliche Effizienz mit reduzierten Risiken.

Schnelle Verfügbarkeit von Expertise

Interim-Manager sind besonders gefragt, weil sie Unternehmen kurzfristig aus schwierigen Situationen helfen können. Diese Experten bringen sofort einsatzbereites Know-how mit.

Sofortiger Einsatz ohne Einarbeitung

Interim Manager starten oft innerhalb weniger Tage oder Wochen. Sie benötigen keine lange Einarbeitung, da sie bereits über umfassende Erfahrungen verfügen.

Spezialisiertes Fachwissen für komplexe Aufgaben

Die Manager bringen tiefes Wissen aus verschiedenen Branchen mit. Sie lösen komplexe Probleme, die interne Teams überfordern würden.

Bewährte Methoden und Tools

Interim Manager nutzen erprobte Strategien aus anderen Unternehmen. Sie setzen moderne Management-Tools ein, die sofort Ergebnisse liefern.

Flexibilität bei Personalengpässen

Unternehmen können flexibel auf verschiedene Situationen reagieren, ohne langfristige Verpflichtungen einzugehen. Diese Flexibilität hilft besonders in unsicheren Zeiten.

Überbrückung bei Führungswechseln

Wenn Führungskräfte das Unternehmen verlassen, entstehen gefährliche Lücken. Interim Manager überbrücken diese Zeit professionell.

Projektbasierte Unterstützung

Große Projekte brauchen oft zusätzliche Führungskraft. Interim Manager leiten diese Projekte vom Start bis zum Abschluss.

Anpassung an Marktveränderungen

Bei schnellen Marktveränderungen reagieren Unternehmen mit temporären Experten. Diese bringen das nötige Know-how für neue Herausforderungen mit.

Kosteneffizienz und Risikominimierung

Interims-Manager bieten eine smarte Lösung für Unternehmen, die Kosten kontrollieren wollen. Sie reduzieren finanzielle Risiken erheblich.

Keine langfristigen Personalkosten

Festanstellung Interim Management
Jahresgehalt + Sozialabgaben Nur Projektkosten
Kündigungsschutz Flexible Vertragslaufzeit
Urlaubsanspruch Keine Zusatzkosten

Reduzierte Fehlbesetzungsrisiken

Falsche Führungskräfte kosten Unternehmen viel Geld. Interim Manager arbeiten ergebnisorientiert und tragen das Erfolgsrisiko mit.

Schnelle Problemlösung spart Geld

Je länger Probleme bestehen, desto teurer werden sie. Interim Manager lösen Krisen schnell und verhindern größere Schäden.

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Einsatzbereiche und Branchen für Interim Management

Interim Manager übernehmen in verschiedenen Branchen spezialisierte Aufgaben, von der Automobilindustrie bis zum Gesundheitswesen. Krankenhäuser, Pharmaunternehmen und Technologiefirmen setzen besonders häufig auf externe Führungskräfte für komplexe Transformationsprojekte.

Interim Management in der Automobilindustrie

Die Automobilbranche durchläuft einen fundamentalen Wandel hin zur Elektromobilität und digitalen Technologien. Interim Manager mit HR-Schwerpunkt sind besonders häufig in der Automotive-Industrie tätig, da Unternehmen ihre Strukturen grundlegend anpassen müssen.

Automobilhersteller benötigen externe Expertise für die Einführung neuer Produktionsverfahren. Interim Manager übernehmen dabei die Leitung komplexer Umstrukturierungsprojekte.

Die Herausforderungen umfassen:

  • Technologiewechsel: Übergang von Verbrennungsmotoren zu E-Antrieben
  • Lieferkettenoptimierung: Anpassung an neue Zuliefererstrukturen
  • Personalentwicklung: Qualifizierung von Mitarbeitern für neue Technologien

Interim Manager bringen spezifisches Know-how für die Transformation mit. Sie leiten Projekte zur Digitalisierung der Produktion und implementieren neue Qualitätsmanagementsysteme.

Interim Management: Automotive | Beratung & Besetzung

Interim Management in der Lebensmittelindustrie

Die Lebensmittelindustrie steht vor strengen Regulierungsanforderungen und wachsenden Qualitätsstandards. Unternehmen setzen Interim Manager ein, um Compliance-Projekte zu leiten und Produktionsprozesse zu optimieren.

Besonders gefragt sind Experten für Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement. Sie implementieren HACCP-Systeme und führen Zertifizierungsprozesse durch.

Typische Einsatzgebiete:

  • Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen
  • Sanierung von Produktionsstandorten
  • Einführung nachhaltiger Produktionsverfahren
  • Optimierung der Supply Chain

Interim Manager übernehmen auch die Leitung bei Produktrückrufen oder Qualitätskrisen. Sie entwickeln Krisenmanagementstrategien und koordinieren die Kommunikation mit Behörden.

Die Digitalisierung der Produktion erfordert spezielle IT-Expertise. Interim Manager leiten Projekte zur Einführung von Industrie 4.0-Technologien.

Interim Management: Lebensmittel | Beratung & Umsetzung

Interim Management in der Pharmaindustrie

Die Pharmaindustrie benötigt hochspezialisierte Führungskräfte für regulierte Prozesse und komplexe Entwicklungsprojekte. Interim Manager sind besonders häufig in der Pharma-/Healthcare-Branche tätig.

Pharmaunternehmen setzen externe Manager für die Einführung neuer Wirkstoffe ein. Diese übernehmen die Projektleitung bei klinischen Studien und Zulassungsverfahren.

Kernbereiche des Einsatzes:

  • Regulatory Affairs und Zulassungsmanagement
  • Good Manufacturing Practice (GMP) Implementierung
  • Qualitätskontrolle und -sicherung
  • Pharmacovigilance-Systeme

Interim Manager bringen Expertise für internationale Zulassungsverfahren mit. Sie koordinieren Studien in verschiedenen Ländern und stellen die Einhaltung lokaler Vorschriften sicher. Bei Inspektionen durch Aufsichtsbehörden übernehmen sie die Koordination. Sie bereiten Unternehmen auf FDA- oder EMA-Inspektionen vor.

Interim Management: Pharma | Beratung & Umsetzung

Interim Management für Medizinproduktehersteller

Medizinproduktehersteller stehen vor komplexen Regulierungsanforderungen wie der MDR (Medical Device Regulation). Interim Manager unterstützen bei der Umsetzung neuer Vorschriften und Zertifizierungsprozessen.

Die Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen nach ISO 13485 erfordert spezielles Know-how. Externe Experten leiten diese Projekte und schulen interne Teams.

Spezielle Anforderungen:

  • CE-Kennzeichnung und Konformitätsbewertung
  • Post-Market Surveillance Systeme
  • Clinical Evaluation und klinische Bewertung
  • Technical Documentation Management

Interim Manager übernehmen auch die Leitung bei Produktentwicklungsprojekten. Sie koordinieren interdisziplinäre Teams aus Ingenieuren, Medizinern und Regulierungsexperten.

Bei Marktrücknahmen oder Sicherheitsupdates steuern sie die Kommunikation. Sie entwickeln Corrective and Preventive Actions (CAPA) und setzen diese um.

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Interim Management für Digitale Transformation

Die digitale Transformation erfordert spezialisierte Führungskräfte mit IT- und Change-Management-Expertise. Unternehmen setzen Interim Manager ein, um komplexe Digitalisierungsprojekte zu leiten. Gerade im Bereich IT-gestützter HR-Prozesse sehen Experten eine wachsende Nachfrage nach spezialisierten Interim Managern.

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Aufgaben und Verantwortungsbereiche eines Interim Managers

Interim Manager übernehmen drei zentrale Aufgabenbereiche in Unternehmen: die temporäre Besetzung von Führungspositionen, die Leitung komplexer Projekte und die Durchführung von Umstrukturierungen. Diese Experten bringen sofortige Handlungsfähigkeit und konkrete Ergebnisse mit.

Übernahme von Führungspositionen

Ein Interim Manager tritt als temporärer Geschäftsführer oder Bereichsleiter auf, wenn Vakanzen schnell besetzt werden müssen. Er übernimmt die volle operative Verantwortung und führt das Team vom ersten Tag an.

Die Führungsaufgaben umfassen:

  • Personalführung und Mitarbeitermotivation
  • Strategische Entscheidungen treffen
  • Budget- und Ergebnisverantwortung übernehmen
  • Kommunikation mit Stakeholdern und Investoren

Klose Interim Management kann Führungskräfte innerhalb von 24 bis 48 Stunden bereitstellen. Diese schnelle Verfügbarkeit verhindert Führungslücken im Unternehmen.

Der Interim Manager bringt externe Perspektiven ein und trifft unpopuläre Entscheidungen ohne Rücksicht auf interne Politik. Er konzentriert sich ausschließlich auf messbare Ergebnisse und Unternehmensziele.

Leitung kritischer Projekte

Interim Manager leiten zeitkritische Projekte, die besondere Expertise oder zusätzliche Kapazitäten erfordern. Sie übernehmen die komplette Projektverantwortung von der Planung bis zur Umsetzung.

Typische Projektarten:

  • Digitalisierungsprojekte
  • Markteinführungen neuer Produkte
  • Kostenreduktionsprogramme
  • Sanierungsmaßnahmen

Der Interim Manager definiert klare Meilensteine und überwacht deren Einhaltung. Er koordiniert verschiedene Abteilungen und sorgt für die termingerechte Fertigstellung.

Bei komplexen Vorhaben bringt er spezialisiertes Know-how mit, das im Unternehmen nicht vorhanden ist. Seine Erfahrung aus ähnlichen Projekten beschleunigt die Umsetzung erheblich.

Umstrukturierung und Change Management

Ein Interim Manager führt Restrukturierungen durch, wenn das Unternehmen sich neu ausrichten muss. Er plant und implementiert Veränderungsprozesse systematisch.

Kernaufgaben bei Umstrukturierungen:

  • Analyse bestehender Strukturen
  • Entwicklung neuer Organisationsformen
  • Kommunikation der Veränderungen an Mitarbeiter
  • Widerstand gegen Wandel überwinden

Der Manager arbeitet objektiv und unabhängig, da er keine langfristigen Interessen im Unternehmen verfolgt. Diese Neutralität ermöglicht schwierige Entscheidungen wie Stellenabbau oder Standortschließungen.

Er begleitet das Unternehmen durch Krisensituationen und stellt die operative Handlungsfähigkeit wieder her. Seine Erfahrung mit ähnlichen Situationen verkürzt den Veränderungsprozess deutlich.

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Anforderungen und Qualifikationen an Interim Manager

Erfolgreiche Interim Manager kombinieren tiefe Fachkenntnisse mit ausgeprägten Führungsqualitäten und der Fähigkeit, komplexes Wissen effektiv zu übertragen. Diese drei Säulen bestimmen ihren Erfolg in temporären Führungspositionen.

Fachliche Kompetenzen und Branchenerfahrung

Ein qualifizierter Interim Manager verfügt über mindestens 10-15 Jahre Berufserfahrung in seiner Spezialdisziplin. Diese Expertise ermöglicht es ihm, komplexe Herausforderungen sofort zu durchdringen.

Branchenspezifisches Know-how bildet das Fundament seiner Arbeit. Er kennt die typischen Prozesse, Regularien und Marktdynamiken seines Fachbereichs.

Technische Kompetenzen müssen aktuell und praxiserprobt sein. Der Interim Manager beherrscht relevante Software-Tools und Methoden seiner Branche.

Führungserfahrung in vergleichbaren Positionen ist unerlässlich. Er hat bereits Teams geleitet und strategische Entscheidungen getroffen.

Projektmanagement-Zertifizierungen wie PMP oder PRINCE2 verstärken seine Glaubwürdigkeit. Diese Qualifikationen zeigen strukturierte Arbeitsweise auf.

Soziale und persönliche Fähigkeiten

Kommunikationsstärke entscheidet über den Erfolg eines Interim Managers. Er muss komplexe Sachverhalte verständlich erklären und verschiedene Stakeholder überzeugen.

Schnelle Einarbeitung ist seine Kernkompetenz. Der Interim Manager analysiert Organisationsstrukturen und Unternehmenskulturen binnen weniger Tage.

Durchsetzungsvermögen ermöglicht ihm, notwendige Veränderungen trotz Widerständen umzusetzen. Er trifft schwierige Entscheidungen ohne langes Zögern.

Stressresistenz und Belastbarkeit sind unverzichtbar. Interim Manager arbeiten oft unter enormem Zeitdruck in kritischen Situationen.

Flexibilität prägt seinen Arbeitsalltag. Er passt sich schnell an neue Arbeitsumgebungen und wechselnde Anforderungen an.

Emotionale Intelligenz hilft ihm beim Umgang mit unsicheren Mitarbeitern und skeptischen Führungskräften.

Wissenstransfer und Know-how-Sicherung

Der systematische Wissenstransfer unterscheidet professionelle Interim Manager von temporären Aushilfen. Er dokumentiert alle wichtigen Prozesse und Entscheidungen strukturiert.

Mentoring interner Nachfolger gehört zu seinen zentralen Aufgaben. Der Interim Manager entwickelt Mitarbeiter gezielt weiter, damit sie seine Rolle übernehmen können.

Standardisierte Übergabeprozesse sichern nachhaltigen Erfolg. Er erstellt detaillierte Handbücher und Arbeitsanweisungen für seine Nachfolger.

Know-how-Dokumentation erfolgt kontinuierlich während des Mandats. Der Interim Manager wartet nicht bis zum Ende seines Einsatzes.

Schulungen und Workshops multiplizieren sein Wissen im Unternehmen. Er gibt praktische Erfahrungen direkt an betroffene Teams weiter.

Die Klose Interim Management nach Ausgliederung eigenständig aktiv zeigt, wie wichtig die Auswahl auf Grundlage nachvollziehbarer Qualifikation ist.

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Best Practices bei der Auswahl und Integration von Interim Management

Die richtige Auswahl und nahtlose Integration von Interim Managern entscheiden über den Projekterfolg. Klare Auswahlkriterien und strukturierte Integrationsprozesse bilden das Fundament für effektive Zusammenarbeit.

Kriterien für die Auswahl:

  • Fachliche Kompetenz steht an erster Stelle. Der Interim Manager muss nachweisbare Erfahrung in der relevanten Branche mitbringen.
  • Unternehmen prüfen konkrete Projekterfolge aus ähnlichen Situationen. Referenzen von früheren Auftraggebern geben Aufschluss über die tatsächliche Leistungsfähigkeit.
  • Führungserfahrung in vergleichbaren Unternehmensgrößen ist entscheidend. Ein Manager aus einem Konzern passt nicht automatisch zu einem Mittelständler.
  • Die kulturelle Passung beeinflusst den Projekterfolg erheblich. Der Interim Manager muss sich schnell in die Unternehmenskultur einfinden können.
  • Verfügbarkeit zum gewünschten Zeitpunkt ist ein praktisches Kriterium. Top-Kandidaten sind oft mehrere Monate im Voraus ausgebucht.
  • Die Honorarvorstellung muss zum Budget passen. Günstige Angebote sind oft ein Warnsignal für mangelnde Qualifikation.

Erfolgreiche Integration ins Unternehmen:

  • Strukturiertes Onboarding beschleunigt den Projekteinstieg. Das Unternehmen stellt alle relevanten Informationen bereits am ersten Tag bereit.
  • Ein fester Ansprechpartner aus der Geschäftsführung erleichtert die Kommunikation. Diese Person klärt offene Fragen und beseitigt Hindernisse.
  • Klare Zieldefinition schafft Klarheit für alle Beteiligten. Messbare Erfolgskriterien helfen bei der späteren Bewertung.
  • Die Vorstellung im Team erfolgt transparent. Mitarbeiter verstehen die Rolle des Interim Managers und seine Befugnisse.
  • Regelmäßige Abstimmungen zwischen Unternehmen und Interim Manager sorgen für Kurskorrekturen. Wöchentliche Termine haben sich bewährt.
  • Zugang zu allen relevanten Systemen ermöglicht effektives Arbeiten. IT-Rechte und Zugangsdaten müssen vom ersten Tag verfügbar sein.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ):

Welche Aufgaben hat ein Interim Manager zu erfüllen?

Ein Interim Manager übernimmt Führungspositionen auf Zeit und löst konkrete Unternehmensprobleme. Er leitet Projekte, führt Teams und trifft strategische Entscheidungen. Die Hauptaufgaben umfassen Restrukturierung, Krisenmanagement und Change-Management-Prozesse. Er entwickelt neue Geschäftsstrategien und optimiert bestehende Abläufe. Zusätzlich übernimmt er die Überbrückung von Vakanzen in der Geschäftsführung oder im oberen Management. Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und die Implementierung neuer Systeme gehören ebenfalls zu seinen Tätigkeiten.

Wie werden die Tagessätze für Interim Management berechnet?

Die Tagessätze basieren auf der Erfahrung, Branche und Projektdauer des Interim Managers. Experten mit 15-20 Jahren Führungserfahrung erhalten höhere Sätze als Einsteiger. Tagessätze bewegen sich zwischen 800 und 2.500 Euro pro Tag. Spezialisierte Branchen wie Pharma oder IT zahlen oft Premiumsätze. Die Projektlaufzeit beeinflusst den Tagessatz erheblich. Längere Projekte über sechs Monate führen häufig zu reduzierten Tagessätzen.

Welche Qualifikationen sind für Interim Management Jobs erforderlich?

Ein abgeschlossenes Studium in Betriebswirtschaft, Ingenieurswesen oder einer fachspezifischen Richtung bildet die Grundlage. Mindestens zehn Jahre Führungserfahrung sind Standard. Branchenspezifisches Know-how und nachweisbare Erfolge in ähnlichen Positionen erhöhen die Chancen. Zertifizierungen in Projektmanagement oder Change Management stärken das Profil. Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Anpassungsfähigkeit sind entscheidend. Mehrsprachigkeit öffnet internationale Einsatzmöglichkeiten.

Wie unterscheidet sich das Gehalt eines Interim Managers von dem einer Festanstellung?

Interim Manager erhalten deutlich höhere Tagessätze als das entsprechende Festgehalt. Die projektbasierte Vergütung kompensiert fehlende Sozialleistungen und Arbeitsplatzunsicherheit. Ein Interim Manager verdient oft 20-40% mehr als in einer vergleichbaren Festanstellung. Allerdings trägt er das unternehmerische Risiko und muss Akquisitionszeiten einkalkulieren. Urlaub, Krankengeld und Rentenbeiträge muss er selbst finanzieren. Die höheren Einnahmen ermöglichen jedoch bessere private Vorsorge.

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