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CRM-Software: Beratung zu Auswahl und Einführung

von SK

Ein CRM-System lohnt sich dann, wenn Kundendaten an einer Stelle gepflegt werden, Vertrieb und Service mit denselben Informationen arbeiten und das Team die Software im Alltag nutzt. Wir begleiten Unternehmen bei der Auswahl und Einführung von Customer-Relationship-Management-Software: Wir leiten die Anforderungen aus Ihren tatsächlichen Abläufen ab, bewerten Systeme anhand dieser Kriterien und führen die Lösung so ein, dass Datenqualität, Integrationen und Akzeptanz im Team von Anfang an mitgeplant sind.

Customer Relationship Management Software

Unser Hintergrund liegt in Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement und Digitalisierung. Deshalb setzen wir bei Ihren Abläufen an: Wie kommt ein Lead ins Haus? Wer übernimmt ihn wann? Wo gehen heute Informationen zwischen Vertrieb, Innendienst und Service verloren? Aus den Antworten entsteht ein Anforderungsprofil, mit dem Sie Anbieter vergleichen und eine begründete Entscheidung treffen.

Wenn Sie ein CRM neu einführen oder ein bestehendes System ablösen möchten, klären wir Ihre Ausgangslage gern in einem kostenfreien Erstgespräch.

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Welche CRM-Funktionen braucht Ihr Unternehmen wirklich?

Ihr Unternehmen braucht die Funktionen, die einen konkreten Engpass in Ihren kundenbezogenen Prozessen lösen. Alles Weitere erhöht Kosten und Schulungsaufwand. In unseren Anforderungsanalysen unterscheiden wir deshalb zwischen einem Grundumfang, den fast jedes Unternehmen benötigt, und Erweiterungen, die nur bei einem klaren Anwendungsfall sinnvoll sind.

Funktionsbereich

Wofür er gebraucht wird

Prüffrage für Ihr Unternehmen

Kontakt- und Unternehmensverwaltung

Zentrale Kundenhistorie, Dublettenerkennung

Wo liegen Kundendaten heute verteilt?

Lead- und Opportunity-Management

Verkaufschancen in einer Pipeline steuern

Ist sichtbar, welche Angebote offen sind und wer zuständig ist?

Aktivitätenerfassung

E-Mails, Gespräche und Termine automatisch zuordnen

Wie viel Zeit kostet die manuelle Dokumentation?

Workflow-Automatisierung

Follow-ups, Aufgaben, Lead-Zuweisung

Welche Routineschritte wiederholen sich täglich?

Reporting und Prognosen

Dashboards, gewichtete Umsatzprognosen

Welche Kennzahlen braucht die Geschäftsführung wirklich?

Integrationen

Anbindung an ERP, Website, Buchhaltung, Support

Welches System ist für welche Daten führend?

Service- und Kanalfunktionen

Anfragen aus Telefon, E-Mail, Chat bündeln

Muss der Service auf die Vertriebshistorie zugreifen?

Zwei Punkte werden bei der Auswahl häufig unterschätzt. Der erste ist die Datenqualität: Automatisierung, Auswertungen und KI-Funktionen liefern nur mit bereinigten, einheitlich gepflegten Stammdaten verlässliche Ergebnisse. Der zweite sind die Integrationen: Sie müssen festlegen, welche Daten in welche Richtung fließen und welches System für Adressen, Preise oder Auftragsstatus die Hoheit hat. Bleibt diese Frage offen, pflegen Mitarbeitende dieselben Informationen doppelt.

Dazu kommen nicht-funktionale Anforderungen wie Nutzerzahl, Cloud- oder On-Premise-Betrieb, Datenschutz nach DSGVO, Rechtekonzepte und Skalierbarkeit. Sie entscheiden oft früher über die engere Auswahl als einzelne Funktionen.

Wie begleitet Kontor Gruppe die Auswahl und Einführung?

Wir begleiten das Projekt in klar abgegrenzten Phasen, von der Bestandsaufnahme über die Softwareauswahl bis zu Integration, Schulung und Rollout. Jede Phase endet mit einem Ergebnis, auf dessen Grundlage Sie entscheiden können.

  1. Bestandsaufnahme: Wir erfassen die aktuellen Abläufe in Vertrieb, Marketing und Service, die vorhandenen Tools und die Stellen, an denen Informationen verloren gehen.
  2. Ziele und Anforderungen: Gemeinsam mit Ihren Fachbereichen legen wir messbare Ziele fest und leiten daraus ein priorisiertes Lastenheft mit Muss- und Kann-Kriterien ab.
  3. Marktsichtung und Bewertung: Anbieter werden anhand Ihres Lastenhefts verglichen. Präsentationen strukturieren wir mit konkreten Szenarien aus Ihrem Alltag, damit Sie die Systeme vergleichbar bewerten.
  4. Projektplanung: Arbeitspakete, Meilensteine, Verantwortlichkeiten und ein Lenkungskreis sorgen für einen steuerbaren Projektverlauf.
  5. Datenmigration und Integration: Altdaten werden bereinigt, Dubletten entfernt und Schnittstellen zu bestehenden Systemen geplant und getestet.
  6. Schulung und Rollout: Wir qualifizieren Key-User, die im Team als erste Ansprechpartner dienen, und führen das System schrittweise ein.
  7. Laufende Verbesserung: Nach dem Go-Live prüfen wir Nutzung und Kennzahlen und passen Abläufe dort an, wo das System im Alltag bremst.

Die Akzeptanz im Team planen wir dabei von Beginn an ein. Mitarbeitende, die ihre Anforderungen früh einbringen und im Test sehen, dass ihnen das System Arbeit abnimmt, pflegen die Daten später deutlich zuverlässiger.

Expertise in Prozessoptimierung und digitaler Integration

Unsere Stärke liegt in der Verbindung von Prozessoptimierung und Digitalisierung, und genau an dieser Schnittstelle entscheidet sich der Nutzen eines CRM-Systems. Eine Software bildet ab, was organisatorisch geregelt ist. Unklare Zuständigkeiten oder uneinheitliche Übergaben zwischen Vertrieb und Innendienst werden durch ein neues Tool nur sichtbarer.

Aus Lean Management bringen wir Methoden wie die Wertstromanalyse mit, mit der sich Wartezeiten, Doppelarbeit und Medienbrüche entlang des Kundenprozesses aufdecken lassen. Aus dem Qualitätsmanagement stammen strukturierte Werkzeuge zur Ursachenanalyse wie Ishikawa-Diagramm und 5-Why-Methode sowie die Erfahrung, Prozesse sauber zu dokumentieren und kontinuierlich zu verbessern. Bei Unternehmen mit zertifiziertem Managementsystem, etwa nach ISO 9001 oder IATF 16949, achten wir darauf, dass kundenbezogene Prozesse im CRM zu den dokumentierten Abläufen passen.

Im Bereich Digitalisierung unterstützen wir bei der Entwicklung digitaler Strategien sowie bei der Einführung von MES, CAQ- und DMS-Lösungen. Diese Erfahrung mit Systemauswahl und Schnittstellen übertragen wir auf CRM-Projekte, in denen Daten aus ERP, Qualitätswesen oder Dokumentenmanagement zusammenlaufen.

Projekterfahrung aus der Digitalisierung von Unternehmensprozessen

Unsere Referenzen stammen aus der Auswahl und Einführung von Unternehmenssoftware und der Digitalisierung von Prozessen. Es handelt sich nicht um CRM-Projekte, das Vorgehen ist aber auf die Auswahl und Einführung von CRM-Systemen übertragbar:

  • Brose: Auswahl einer CAQ-Software, Konzepte für Industrie 4.0, papierlose Qualitätssicherungs- und Fertigungsprozesse sowie KI-Anwendungen.
  • Parker Hannifin: Wertstromanalysen und MES-Einführung zur Verbesserung der Lieferkettenabläufe und Produktionsprozesse.
  • Gontermann Peipers GmbH: Einführung von DMS-Software, Prozessdigitalisierung und Effizienzverbesserungen in der Metallverarbeitung.

Diese Projekte haben dieselben Kernaufgaben wie eine CRM-Einführung: Anforderungen aus den Fachbereichen erheben, Anbieter strukturiert bewerten, Prozesse vor der Digitalisierung bereinigen und Mitarbeitende für die neue Arbeitsweise gewinnen. Wir arbeiten branchenübergreifend, unter anderem für die Automobil- und Zulieferindustrie, Medizintechnik und Pharma, Kunststoffverarbeitung, Maschinenbau sowie Logistik, und für Unternehmen vom Mittelstand bis zum internationalen Konzern.

Nächster Schritt: Anforderungen im Erstgespräch klären

Im kostenfreien Erstgespräch klären wir, wo Ihr Unternehmen steht und welcher Unterstützungsbedarf sich daraus ergibt. Sie brauchen dafür kein fertiges Lastenheft. Hilfreich sind einige Angaben, die wir gemeinsam durchgehen:

  • welche Systeme Sie heute für Kundendaten, Angebote und Service nutzen
  • welche Teams mit dem CRM arbeiten sollen und wie viele Nutzer das ungefähr sind
  • wo Sie die größten Reibungsverluste sehen, etwa bei Übergaben, Nachverfolgung oder Auswertungen
  • welche Systeme angebunden werden müssen, zum Beispiel ERP oder Website
  • ob ein Zeitrahmen oder ein bestehender Vertrag die Planung bestimmt

Nach dem Gespräch wissen Sie, welche Schritte für Ihr Vorhaben sinnvoll sind, ob eine Bestandsaufnahme, ein Anforderungskatalog oder die Begleitung der gesamten Einführung. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin für Ihr Erstgespräch.

Häufig gestellte Fragen:

Wir bewerten Systeme anhand Ihres Anforderungsprofils und empfehlen die Lösung, die zu Ihren Prozessen, Ihrer IT-Landschaft und Ihrem Budget passt. Grundlage der Empfehlung ist der dokumentierte Vergleich mit Ihren Muss- und Kann-Kriterien.

Die Dauer hängt vor allem vom Funktionsumfang, der Zahl der Schnittstellen und dem Zustand der Altdaten ab. Eine überschaubare Einführung mit klaren Anforderungen dauert erfahrungsgemäß einige Monate. Den konkreten Zeitplan legen wir nach der Bestandsaufnahme mit Meilensteinen fest.

Ja, sobald mehrere Personen mit denselben Kundendaten arbeiten und Informationen in E-Mail-Postfächern, Tabellen oder Notizen verstreut sind. Für den Mittelstand empfehlen wir einen schlanken Start mit dem Grundumfang und einen schrittweisen Ausbau.

Bestehende Daten werden vor der Migration geprüft, bereinigt und vereinheitlicht. Dubletten und veraltete Datensätze übernehmen Sie so nicht ins neue System, was die Grundlage für verlässliche Auswertungen schafft.

Indem die künftigen Nutzer früh an Anforderungen und Tests beteiligt werden und das System ihnen spürbar Arbeit abnimmt. Geschulte Key-User in den Fachbereichen und eine Überprüfung der Nutzung nach dem Go-Live sichern die Akzeptanz zusätzlich ab.

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