Audit Management

Audit Management - Die Arten im Überblick

Ein strukturiertes Auditmanagement unterstützt Unternehmen dabei, Qualität, Sicherheit und Compliance dauerhaft sicherzustellen. Durch unterschiedliche Auditarten können Prozesse gezielt bewertet und kontinuierlich verbessert werden.

Audit Management Arten im Überblick
Audit Management - Kontor Gruppe
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Die wichtigsten Arten des Auditmanagements:

1. Internes Audit

Dient der Selbstkontrolle im Unternehmen. Es bewertet interne Prozesse, um Schwachstellen und Verbesserungspotenziale zu erkennen.

2. Externes Audit

Wird von unabhängigen Prüfern durchgeführt – etwa im Rahmen einer ISO-Zertifizierung. Es bestätigt die Einhaltung externer Standards und stärkt das Vertrauen von Kunden und Behörden.

3. Systemaudit

Prüft die Wirksamkeit von Managementsystemen wie Qualitätsmanagement (ISO 9001) oder Umweltmanagement (ISO 14001). Ziel: Nachhaltige Prozessverbesserung.

4. Prozessaudit

Untersucht einzelne Abläufe oder Prozessketten. So werden Ineffizienzen erkannt und Optimierungspotenziale aufgezeigt.

5. Produktaudit

Bewertet Produkte oder Dienstleistungen hinsichtlich Qualität, Funktion und Normkonformität.

6. Remote-Audit

Ein Remote-Audit (oder virtuelles Audit) wird digital über Videokonferenz-Tools oder Online-Plattformen durchgeführt.

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Erweiterte Auditarten

Neben den klassischen Formen werden in modernen Organisationen häufig auch folgende Auditarten eingesetzt:

1. Compliance Audit

Überprüfung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen

2. IT- oder Sicherheitsaudit

Bewertung von IT-Systemen, Datenschutz und Informationssicherheit

3. Lieferantenaudit

Kontrolle von Partnern und Zulieferern auf Qualität, Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit

4. Layered Process Audit (LPA)

Mehrstufiges Prüfverfahren, bei dem verschiedene Führungsebenen regelmäßig prozessnahe Audits durchführen.

Tipp: Mit einer digitalen Auditmanagement-Software lassen sich Planung, Durchführung und Nachverfolgung aller Auditarten effizient automatisieren.

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Häufig gestellte Fragen:

Was ist ein Audit?

Ein Audit ist eine systematische Prüfung von Prozessen, Produkten oder Managementsystemen, um festzustellen, ob sie festgelegte Standards, Richtlinien oder Anforderungen erfüllen. Ziel eines Audits ist es, Stärken und Schwachstellen zu erkennen und Maßnahmen zur Verbesserung abzuleiten.

Was ist Auditmanagement?

Auditmanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Planung, Durchführung und Nachverfolgung von Audits in Unternehmen. Es stellt sicher, dass interne und externe Vorschriften, Normen (z. B. ISO 9001) und Qualitätsstandards eingehalten werden.

Warum ist Auditmanagement wichtig?

Es sichert Qualität, Compliance und kontinuierliche Verbesserung im gesamten Unternehmen.

Welche Vorteile hat effektives Auditmanagement?

  • Transparenz in Prozessen und Verantwortlichkeiten
  • Früherkennung von Risiken
  • Schnellere Zertifizierungen durch klare Nachweise
  • Kontinuierliche Verbesserung der Unternehmensleistung

Was sind die Ziele des Auditmanagements?

Hauptziele sind:

  • Sicherstellung der Normkonformität
  • Aufdeckung von Verbesserungspotenzialen
  • Förderung der Transparenz und Qualität
  • Reduzierung von Risiken und Fehlern
  • Unterstützung bei Zertifizierungen

Welche Arten des Auditmanagements gibt es?

Zu den wichtigsten zählen internes, externes, System-, Prozess-, Produkt-, Remote- und Layered Process Audit. Ergänzend gibt es Compliance-, IT- und Lieferantenaudits.

Wie läuft ein Auditprozess typischerweise ab?

Ein Audit folgt meist diesen Schritten:

  • Auditplanung (Ziel, Umfang, Team)
  • Durchführung (Interviews, Dokumentenprüfung, Begehung)
  • Berichterstattung (Auditbericht, Abweichungen)
  • Maßnahmenverfolgung (Korrektur- und Verbesserungsmaßnahmen)
  • Nachaudit (Überprüfung der Wirksamkeit)

Was ist ein Auditmanagementsystem?

Ein Auditmanagementsystem (AMS) ist eine Software oder Plattform, die alle Auditaktivitäten digital unterstützt – von der Planung bis zur Nachverfolgung. Beispiele: SAP Audit Management, AuditBoard, TeamMate, Isolocity.

Wie kann man Auditmanagement digitalisieren?

Mit spezieller Auditmanagement-Software können Audits automatisiert geplant, dokumentiert und ausgewertet werden, was Zeit und Kosten spart.

Welche Vorteile bietet digitales Auditmanagement?

  • Zeitersparnis durch Automatisierung
  • Zentrale Dokumentation aller Audits
  • Transparente Nachverfolgung von Maßnahmen
  • Berichts- und Analysefunktionen in Echtzeit
  • Bessere Compliance durch strukturierte Prozesse

Welche Normen sind für das Auditmanagement relevant?

Wichtige Normen:

Wer ist verantwortlich für das Auditmanagement im Unternehmen?

Die Verantwortung liegt beim Auditmanager oder Qualitätsmanagementbeauftragten (QMB). Diese Person plant Audits, wählt Auditoren aus, erstellt Berichte und sorgt für die Umsetzung der Korrekturmaßnahmen.

  • Digitalisierung und KI-gestützte Audittools
  • Risikobasierte Audits
  • Echtzeit-Reporting und Dashboards
  • Remote-Audits durch Cloud-Technologie
  • Nachhaltigkeits- und ESG-Audits

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