PDM-Schulung: Produktdaten sicher verwalten
von SK
Eine PDM-Schulung lohnt sich dann, wenn Ihre Mitarbeitenden danach Produktdaten so pflegen, dass Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung mit demselben gültigen Stand arbeiten. Kontor Gruppe qualifiziert Teams aus Konstruktion, Entwicklung, Produktion und Qualitätsmanagement im Umgang mit Produktdaten, Revisionen und Freigaben und verbindet dabei die Arbeit im System mit Ihren dokumentierten Prozessen und den Anforderungen aus ISO 9001, IATF 16949 oder ISO 13485. So entstehen verlässliche Daten und Abläufe, die auch im Audit standhalten.

Reine Bedienkurse erklären Menüs und Masken. In unseren Schulungen geht es um die Frage, warum eine Zeichnung erst nach Freigabe in die Fertigung gelangt und wer eine Änderung bewertet. Ebenso klären wir, welche Metadaten eine Prüfplanung später braucht. Wer diesen Zusammenhang versteht, arbeitet seltener am System vorbei und legt weniger parallele Ablagen an.
Wenn Sie Ihre Teams gezielt auf eine PDM-Einführung vorbereiten oder bestehende Abläufe stabilisieren möchten, sprechen Sie uns an. Gemeinsam legen wir fest, welche Inhalte für Ihr Unternehmen den größten Unterschied machen.
Was lernen Mitarbeitende im Produktdatenmanagement?
Teilnehmende lernen, Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus nachvollziehbar anzulegen, zu ändern und freizugeben. Die Übungen orientieren sich an Situationen, die im Arbeitsalltag regelmäßig zu Rückfragen oder Fehlern führen.
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Themenfeld |
Typische Übung |
Nutzen im Alltag |
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Dateireferenzen |
Baugruppen mit verknüpften Einzelteilen und Zeichnungen umbenennen oder verschieben, ohne Verweise zu verlieren |
Keine fehlenden Referenzen beim Öffnen oder Weitergeben |
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Revisionen und Änderungsstände |
Einen Änderungsantrag von der Bewertung bis zur neuen Revision durchspielen |
Fertigung und Einkauf greifen auf den gültigen Stand zu |
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Metadaten |
Attribute wie Benennung, Werkstoff, Status und Verantwortliche einheitlich pflegen |
Schnellere Suche, weniger Doppelanlagen |
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Abteilungsübergreifende Freigaben |
Freigabeworkflow mit Konstruktion, Qualität und Produktion simulieren |
Klare Zuständigkeiten, dokumentierte Freigaben |
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Stücklisten |
Konstruktions- und Fertigungsstückliste abgleichen |
Weniger Abweichungen zwischen Entwicklung und Produktion |
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Nachvollziehen, welche Dokumente von einer Änderung betroffen sind |
Belastbare Nachweise gegenüber Kunden und Auditoren |
Ein wiederkehrender Schwerpunkt ist die Datenqualität. Doppelte Materialnummern, uneinheitliche Bezeichnungen und unklare Versionsstände verschwinden nicht durch ein neues System; sie werden dort nur schneller verteilt. Deshalb üben Teilnehmende, solche Muster in eigenen Datenbeständen zu erkennen und sauber zu bereinigen.
Für welche Teams und Aufgaben eignet sich die Schulung?
Die Schulung richtet sich an alle, die Produktdaten erzeugen, ändern, prüfen oder weiterverarbeiten. Je nach Rolle setzen wir unterschiedliche Schwerpunkte:
- Konstruktion und Entwicklung: Ablage von CAD-Daten, Referenzen, Revisionierung und das Einleiten von Änderungen
- Qualitätsmanagement: Dokumentenlenkung, Freigabekriterien, Verknüpfung mit FMEA und Prüfplanung sowie Nachweisführung im Audit
- Produktion und Arbeitsvorbereitung: Zugriff auf freigegebene Stände, Umgang mit Fertigungsstücklisten und Rückmeldungen an die Entwicklung
- Key User und Projektverantwortliche: Rollen- und Rechtekonzepte, Workflow-Logik und die Weitergabe des Wissens an Kolleginnen und Kollegen
- Führungskräfte: Überblick über Verantwortlichkeiten, Kennzahlen und Risiken unvollständiger Datenpflege
Besonders hilfreich ist die Schulung vor oder während einer PDM-Einführung, nach organisatorischen Veränderungen sowie dann, wenn Audits Schwächen bei Änderungslenkung oder Rückverfolgbarkeit aufgezeigt haben.
Wie Kontor Gruppe die Schulung an Ihre Prozesse anpasst
Wir richten Inhalte und Übungen an Ihren realen Abläufen aus und arbeiten mit Beispielen aus Ihrem Haus. Am Anfang steht ein Abgleich: Welche Änderungs- und Freigabeprozesse sind schriftlich festgelegt, und welche funktionieren bisher über Erfahrung und Zuruf? Im zweiten Fall beschreiben wir den Soll-Ablauf, bevor er geschult wird, damit kein unklarer Prozess eingeübt wird.
Unser Vorgehen in der Praxis:
- Bestandsaufnahme: Wir erfassen Rollen, Datenobjekte, Freigabestufen und bekannte Fehlerquellen.
- Zielgruppen festlegen: Inhalte werden nach Rollen gestaffelt, damit Konstruktion und Qualität jeweils an ihren Aufgaben üben.
- Übungen aus Ihrem Bestand: Echte Baugruppen, Änderungsfälle und Dokumente ersetzen abstrakte Musterdaten.
- Key User qualifizieren: Ausgewählte Mitarbeitende werden so geschult, dass sie Wissen intern weitergeben.
- Wirksamkeit prüfen: Interne Audits oder Stichproben zeigen, ob die neuen Abläufe im Alltag tragen.
Die Schulung ist herstellerunabhängig angelegt. Systemspezifische Konfigurationen verantwortet in der Regel der jeweilige Softwareanbieter; wir sorgen dafür, dass die fachliche Logik dahinter in Ihren Teams verankert ist.
Fachliche Grundlage: Qualitätsmanagement, Audits und Digitalisierung
Unsere Schulungsinhalte stützen sich auf langjährige Arbeit mit Qualitätsmanagementsystemen, Audits und Digitalisierungsprojekten. Normen wie ISO 9001, IATF 16949, ISO 13485 und ISO 22000 stellen konkrete Anforderungen an gelenkte Dokumente, nachvollziehbare Änderungen und Rückverfolgbarkeit. Genau diese Anforderungen bestimmen, wie Produktdaten gepflegt werden müssen.
- APQP: Phasen der Produktqualitätsvorausplanung lassen sich als Quality Gates abbilden, an denen Freigaben erfolgen.
- FMEA: Aus der Moderation von FMEA kennen wir die Verbindung zwischen Risikoanalyse, Produktmerkmalen und Prüfplanung.
- Audits: Durch Prozess-, Produkt- und Lieferantenaudits wissen wir, welche Nachweise Auditoren und Kunden bei Änderungen verlangen.
- Kundenspezifische Anforderungen: Für Automobilzulieferer beziehen wir Vorgaben wie ZF QD 83 oder Bosch 14-Q-Basics ein.
- Digitalisierung: Erfahrung mit MES, CAQ und DMS hilft, Schnittstellen und führende Systeme verständlich zu erklären.
Diese Erfahrung stammt aus Projekten in der Automobil- und Zulieferindustrie, Medizintechnik und Pharma, Kunststoffindustrie, Metallverarbeitung und dem Maschinenbau sowie der Luftfahrt.
Praxisreferenz: Dokumentenmanagement und Prozessdigitalisierung in der Metallverarbeitung
Bei Gontermann Peipers GmbH haben wir ein Projekt zu DMS-Software, Prozessdigitalisierung und Effizienzsteigerung in der Metallverarbeitung begleitet. Wir führen es hier als verwandtes Projekt an und nicht als PDM-Schulung im engeren Sinn.
Der Bezug ist dennoch direkt: Auch beim Dokumentenmanagement geht es um gelenkte Ablagen, eindeutige Versionsstände, klare Freigaben und die Frage, welches System welche Information führt. Aus solchen Projekten wissen wir, wo Mitarbeitende im Alltag unsicher werden und welche Regeln sie brauchen, damit keine parallelen Ablagen entstehen. Weitere angrenzende Erfahrungen stammen etwa aus der CAQ-Softwareauswahl und papierlosen QS- und Fertigungsprozessen bei Brose.
Wenn Sie prüfen möchten, wie eine passende Qualifizierung für Ihre Teams aussehen kann, nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.
Häufig gestellte Fragen:
Nein, die Inhalte sind herstellerunabhängig und konzentrieren sich auf Prozesse, Datenqualität und Normanforderungen. Ihre Systembeispiele beziehen wir in die Übungen ein, eine herstellerspezifische Zertifizierung bieten wir nicht an.
Ja, gerade dann ist sie sinnvoll, weil Teams Rollen, Freigabestufen und Änderungsprozesse vorher klären. Das erleichtert die Abstimmung mit dem Softwareanbieter und die spätere Akzeptanz.
Ein Bedienkurs erklärt Funktionen, unsere Schulung erklärt zusätzlich die Gründe hinter Revisionen, Freigaben und Metadaten. Teilnehmende sehen, wie ihre Datenpflege mit dokumentierten Prozessen und Auditnachweisen zusammenhängt.
Ja, wir richten Beispiele und Schwerpunkte an Ihrer Branche und Ihren Normen aus. Ein Automobilzulieferer braucht etwa eine andere Tiefe bei PPAP-Unterlagen als ein Maschinenbauer mit Einzelfertigung.
Am besten mit einem kostenlosen Erstgespräch, in dem wir Ihre Ausgangslage und Ziele besprechen. Daraus leiten wir Zielgruppen, Inhalte und Übungsfälle für Ihre Teams ab.
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