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Automatisierung von Geschäftsprozessen

von SK

Die Automatisierung von Geschäftsprozessen beginnt bei uns nicht mit der Softwareauswahl, sondern mit dem Prozess selbst. Als Beratungs- und Trainingshaus aus Dortmund begleiten wir mittelständische und industrielle Unternehmen dabei, manuelle Übergaben, Medienbrüche und doppelte Datenerfassung dort abzubauen, wo sie tatsächlich Durchlaufzeit und Qualität kosten.

Automatisierung von Geschäftsprozessen

Unser Zugang verbindet Qualitätsmanagement, Lean Management und Systemintegration. Automatisierte Abläufe funktionieren dauerhaft nur dann, wenn Verantwortlichkeiten, Prüfpunkte und Datenflüsse vorher sauber definiert sind. Genau diese Vorarbeit übernehmen wir gemeinsam mit Ihren Fachbereichen.

Wer Prozesse automatisiert, ohne sie vorher zu verstehen, digitalisiert lediglich vorhandene Verschwendung. Deshalb steht am Anfang jedes Projekts die Prozessaufnahme im realen Arbeitsalltag, nicht das Lastenheft eines Anbieters.

Von Dortmund aus arbeiten wir mit Unternehmen aus Automotive, Medizintechnik, Kunststoff, Metallverarbeitung, Lebensmittel und Logistik. Ein kostenfreies Erstgespräch klärt, welche Abläufe bei Ihnen den größten Hebel bieten.

Geschäftsprozesse mit dem größten Automatisierungspotenzial

In industriellen Organisationen liegen die lohnendsten Ansatzpunkte selten in exotischen Sonderfällen, sondern in Abläufen, die täglich vielfach durchlaufen werden, regelbasiert sind und heute an Systemgrenzen hängen bleiben.

Prozessbereich Typischer Ist-Zustand Was Automatisierung verändert
Prüf- und Messdatenerfassung Handschriftliche Prüfprotokolle, spätere Übertragung in Excel Direkte Erfassung im CAQ-System, sofortige Auswertung, lückenlose Rückverfolgbarkeit
Reklamations- und Maßnahmenmanagement E-Mail-Ketten, unklare Zuständigkeit, verschleppte Termine Regelbasierte Workflows mit Eskalation, dokumentierter 8D-Prozess
Auditvorbereitung und Nachverfolgung Manuelles Zusammensuchen von Nachweisen Zentrale Ablage, automatische Erinnerungen, prüffähige Historie
Dokumentenlenkung Versionschaos, Freigaben per Umlaufmappe Digitale Freigabeworkflows im DMS, gültiger Stand am Arbeitsplatz
Produktionsrückmeldung Zettelwirtschaft an der Linie, verspätete Kennzahlen Echtzeitdaten aus dem MES, belastbare Entscheidungsgrundlage
Lieferantenbewertung Jährliche Sammelaktion aus verstreuten Quellen Laufend gespeiste Kennzahlen aus Wareneingang und Reklamationen
Rechnungs- und Bestellabläufe Mehrfacherfassung zwischen Fachbereich und Buchhaltung Durchgängige Belegkette ohne erneutes Abtippen

Ein einfacher Prüfmaßstab hat sich in unseren Projekten bewährt: Wiederholt sich der Ablauf regelmäßig, folgt er klaren Regeln, entsteht dabei ein Medienbruch und hängen Qualitäts- oder Terminrisiken daran? Wenn mehrere dieser Punkte zutreffen, lohnt die genauere Betrachtung.

Besonders hoch ist der Hebel dort, wo Qualitätsdaten entstehen. Werden Messwerte erst Stunden später erfasst, fehlt die Möglichkeit, im Prozess einzugreifen. Automatisierung schafft hier keinen Selbstzweck, sondern verkürzt die Reaktionszeit auf Abweichungen.

Leistungen der Kontor Gruppe für digitale Prozessabläufe

Unser Leistungsspektrum deckt die Kette von der Analyse bis zum stabilen Betrieb ab. Wir verkaufen keine Software, sondern begleiten Auswahl, Einführung und Verankerung im Tagesgeschäft.

  • Prozessaufnahme und Wertstromanalyse in Produktion und Administration, inklusive Bewertung von Durchlaufzeiten, Übergabepunkten und Medienbrüchen
  • Digitalisierungsstrategie mit priorisierter Roadmap statt Einzelinitiativen ohne Zusammenhang
  • Anforderungsdefinition und Softwareauswahl für CAQ-, MES- und DMS-Lösungen, neutral gegenüber Anbietern
  • Einführungsbegleitung bei Industrie-4.0-Vorhaben, Echtzeitdatenanbindung und Systemintegration in bestehende ERP-Landschaften
  • Papierlose Qualitätssicherung und papierlose Fertigungsprozesse, von der Prüfplanung bis zur Nachweisführung
  • Digitale QM-Systeme mit automatisierten Freigabe-, Schulungs- und Maßnahmenworkflows
  • Auditfähige Dokumentation automatisierter Abläufe nach ISO 9001, IATF 16949, ISO 13485 oder ISO 22000
  • Schulungen und Workshops für Fach- und Führungskräfte, damit die neuen Abläufe im Alltag getragen werden

Für regulierte Branchen gilt eine zusätzliche Anforderung: Jeder automatisierte Schritt muss nachvollziehbar bleiben. Wer entscheidet, auf welcher Datenbasis, mit welcher Freigabe? Diese Fragen beantworten wir bereits in der Konzeptphase, nicht erst im Zertifizierungsaudit.

Von der Prozessanalyse zur nachhaltigen Implementierung

Automatisierungsprojekte scheitern selten an der Technik. Sie scheitern an unklaren Prozessen, fehlender Datenqualität und zu wenig Beteiligung der Menschen, die den Ablauf täglich ausführen. Unser Vorgehen setzt genau dort an.

1. Ist-Aufnahme vor Ort. Wir gehen in die Fertigung, in den Wareneingang, in die Arbeitsvorbereitung. Prozesse werden dort erfasst, wo sie stattfinden, ergänzt um die beteiligten IT-Systeme und die tatsächlich verarbeiteten Daten.

2. Bewertung und Priorisierung. Jeder Kandidat wird nach Aufwand, Nutzen und Risiko bewertet. Kriterien sind Häufigkeit, Regelgebundenheit, Fehleranfälligkeit und die Auswirkung auf Kunden oder Nachweispflichten.

3. Soll-Konzept mit messbaren Zielen. Zeitersparnis, Fehlerquote, Durchlaufzeit, Anzahl manueller Übergaben: Ohne Ausgangsmessung lässt sich später kein Erfolg belegen. Der dokumentierte Ist-Zustand ist die Basis dafür.

4. Pilotierung in einem abgegrenzten Bereich. Eine Linie, ein Prüfplatz, ein Dokumententyp. Der Pilot zeigt innerhalb weniger Wochen, ob Konzept und Systemwahl tragen, bevor größere Investitionen anstehen.

5. Rollout und Qualifizierung. Der Ausbau erfolgt schrittweise, begleitet von Schulungen, angepassten Arbeitsanweisungen und aktualisierter QM-Dokumentation.

6. Stabilisierung und kontinuierliche Verbesserung. Nach dem Go-live prüfen wir gemeinsam die Kennzahlen und justieren nach. Automatisierte Prozesse brauchen Pflege, sonst wachsen neue Umgehungslösungen heran.

Ein Hinweis aus der Praxis: Die Datenqualität in Stammdaten und Stücklisten entscheidet häufig über den Projekterfolg. Wir prüfen sie früh, weil nachträgliche Bereinigungen Zeitpläne zuverlässig sprengen.

Fachkompetenz für QM, Lean Management und Industrie 4.0

Die Verbindung dieser drei Felder unterscheidet unsere Arbeit von rein technischen Einführungsprojekten. Lean liefert die Methodik, um Verschwendung zu erkennen, bevor sie in Software gegossen wird. Qualitätsmanagement liefert die Struktur, damit automatisierte Abläufe prüffähig bleiben. Digitalisierung liefert die Werkzeuge.

In der Praxis bedeutet das: Bevor ein Workflow konfiguriert wird, wird der Prozess entschlackt. Redundante Freigaben, überflüssige Zwischenschritte und doppelte Erfassungen verschwinden zuerst. Erst der bereinigte Ablauf wird abgebildet.

Unsere Methodenkompetenz umfasst unter anderem Wertstromoptimierung, 5S, FMEA, APQP sowie Ursachenanalysen mit Ishikawa, 5-Why und Six-Sigma-Ansätzen. Diese Werkzeuge helfen dabei, Fehlerquellen zu identifizieren, die ein automatisiertes System sonst nur schneller reproduzieren würde.

Hinzu kommt Erfahrung mit den Normanforderungen, die automatisierte Prozesse erfüllen müssen. Ob ISO 9001, IATF 16949 mit den Automotive Core Tools, ISO 13485 in der Medizintechnik oder ISO 22000 im Lebensmittelbereich: Nachweisführung, Rückverfolgbarkeit und Änderungslenkung müssen im digitalen Ablauf genauso belastbar sein wie zuvor auf Papier. Auch kundenspezifische Vorgaben großer Automobilhersteller und Systemlieferanten fließen in die Gestaltung ein.

Praxisreferenz: Papierlose Qualitätssicherung und vernetzte Produktion

Bei Brose haben wir die Auswahl einer CAQ-Software begleitet, Industrie-4.0-Konzepte entwickelt und papierlose Abläufe in Qualitätssicherung und Fertigung umgesetzt, ergänzt um Anwendungen künstlicher Intelligenz. Der Kern des Projekts lag darin, Qualitätsdaten dort digital entstehen zu lassen, wo sie gemessen werden.

Bei Parker Hannifin standen Wertstromanalysen und die Einführung eines MES im Mittelpunkt. Ziel war eine bessere Abstimmung zwischen Lieferkette und Produktionsabläufen durch verlässliche Rückmeldedaten aus der Fertigung.

Gontermann Peipers haben wir bei der Einführung einer DMS-Software und der Digitalisierung von Prozessen in der Metallverarbeitung unterstützt. Der Fokus lag auf Dokumentenlenkung und der Beseitigung von Medienbrüchen zwischen Büro und Werk.

Weitere Projekte dieser Art umfassen die Lean- und FMEA-basierte Optimierung von Produktionsprozessen bei Yazaki sowie die 5S-Umsetzung bei Elkamet Kunststofftechnik. Was diese Vorhaben verbindet: Die technische Lösung war jeweils Ergebnis der Prozessarbeit, nicht ihr Ausgangspunkt.

Standards, Erfahrung und Vertrauen für Ihre Transformation

Unsere Arbeit stützt sich auf etablierte Managementsystemnormen: ISO 9001, IATF 16949, ISO 13485, ISO 22000 und ISO 50001. Diese Normen geben den Rahmen vor, innerhalb dessen automatisierte Prozesse zertifizierungsfähig bleiben.

Zu unseren Referenzen zählen Unternehmen aus Automotive, Pharma, Medizintechnik, Kunststoff, Metallverarbeitung und Logistik, darunter Yazaki, Kirchhoff Automotive, A. Kayser Automotive, Sanofi Aventis Deutschland GmbH, Medac, Otto Bock, WIKA Alexander Wiegand SE, Bosch Solar Energy AG, Walter Hundhausen GmbH, PolymerLatex, Gissler & Pass, Casea GmbH und Rhenus AG & Co. KG. Die Bandbreite reicht vom Mittelständler bis zum international aufgestellten Konzern.

Ein Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich. Darin klären wir, welche Abläufe sich bei Ihnen für eine Automatisierung eignen und in welcher Reihenfolge ein Vorgehen sinnvoll ist.

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