FSSC 22000 Version 7 – Was sich für Unternehmen ändert
Die FSSC 22000 Version 7 ist offiziell veröffentlicht. Für Unternehmen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Verpackungskette bedeutet das: Die Umstellung betrifft nicht nur das FSSC 22000 Zertifikat, sondern auch zentrale Prozesse im Managementsystem, in der Qualitätssicherung, im Labor, in der Produktentwicklung und in der Lieferkette. Die Version 7 basiert weiterhin auf ISO 22000:2018, wird aber durch die neue ISO 22002-x:2025-Reihe für Präventivprogramme ergänzt.
Was ändert sich mit FSSC 22000 Version 7?
Wesentliche Neuerungen sind die stärkere Ausrichtung an den GFSI Benchmarking Requirements 2024, die neue Struktur der PRP-Anforderungen sowie zusätzliche Anforderungen an Nachhaltigkeit, Food Safety Culture und Food Loss & Waste. Auch die Zuordnung von Food-Chain-Kategorien wird präziser gefasst.
Besonders relevant für die Praxis sind unter anderem:
- neue PRP-Struktur auf Basis der ISO 22002-x:2025-Reihe
- stärkere Anforderungen an Food Safety Culture und Qualitätskultur
- höhere Anforderungen an Laboranalysen, Spezifikationen und Produktfreigabe
- stärkere Kontrolle von Artwork, Labels und gedruckten Materialien
- mehr Fokus auf Verpackungsdesign, Shelf-Life und Food Loss & Waste
- angepasste Anforderungen an Auditdauer, Auditorenkompetenz und Kategorienstruktur
- Übergangsfristen für zertifizierte Unternehmen
Audits nach FSSC 22000 Version 6 sind nur noch bis zum 30. April 2027 möglich. Upgrade-Audits nach Version 7 müssen im Zeitraum vom 1. Mai 2027 bis 30. April 2028 durchgeführt werden. Damit bleibt Unternehmen Zeit für die Umstellung – die Vorbereitung sollte jedoch frühzeitig starten, da mehrere Unternehmensbereiche betroffen sind.
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