Häufig gestellte Fragen:
Wie läuft ein typisches FMEA-Projekt im Unternehmen ab?
Ein FMEA-Projekt beginnt mit der Auftragsklärung und dem Scoping, gefolgt von der Teamzusammenstellung und Datenvorbereitung. Die eigentliche Analyse findet in moderierten Workshops statt, in denen Struktur-, Funktions-, Fehler- und Risikoanalyse systematisch durchgearbeitet werden. Nach der Maßnahmenableitung folgen Umsetzungsbegleitung und Wirksamkeitsprüfung, bevor die dokumentierte FMEA an das interne Team übergeben wird.
Welche Unterlagen und Daten werden für die Vorbereitung einer FMEA benötigt?
Typisch benötigt werden Prozessflussdiagramme, technische Zeichnungen, Spezifikationen, bestehende Prüfpläne, Reklamations- und Felddaten sowie Lessons Learned aus früheren Projekten. Bei Prozess-FMEAs sind zusätzlich Arbeitsanweisungen, Maschinenparameter und Prüfmittellisten relevant. Je vollständiger die Datenbasis, desto belastbarer die Ergebnisse der Analyse.
Welche Rollen und Verantwortlichkeiten sollte ein FMEA-Team haben?
Ein wirkungsvolles FMEA-Team setzt sich aus einem FMEA Moderator, einem Methodenverantwortlichen und Fachexperten aus den betroffenen Bereichen zusammen. Dies sind typischerweise Kollegen aus Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung und je nach Thema auch Einkauf oder Logistik. Der FMEA Moderator steuert den Workshop und sorgt für methodische Stringenz, während die Fachexperten das Fachwissen einbringen. Ein klar benannter Projektverantwortlicher stellt sicher, dass Maßnahmen termingerecht umgesetzt werden.
Welche Rollen und Verantwortlichkeiten sollte ein FMEA-Team haben?
Ein wirkungsvolles FMEA-Team setzt sich aus einem FMEA Moderator, einem Methodenverantwortlichen und Fachexperten aus den betroffenen Bereichen zusammen. Dies sind typischerweise Kollegen aus Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung und je nach Thema auch Einkauf oder Logistik. Der FMEA Moderator steuert den Workshop und sorgt für methodische Stringenz, während die Fachexperten das Fachwissen einbringen. Ein klar benannter Projektverantwortlicher stellt sicher, dass Maßnahmen termingerecht umgesetzt werden.
Wie wird die Wirksamkeit von Maßnahmen nach der Umsetzung nachverfolgt und dokumentiert?
Nach der Umsetzung einer Maßnahme wird deren Wirksamkeit anhand vorab definierter Kriterien geprüft, etwa durch erneute Prozessbewertung, Prüfdatenauswertung oder Reklamationsanalyse. Die Ergebnisse werden direkt in der FMEA dokumentiert, die Bewertung der Aufgabenpriorität wird aktualisiert. Dieser Regelkreis stellt sicher, dass die FMEA ein lebendiges Dokument bleibt und nicht nach dem Workshop an Relevanz verliert.
Welche Anforderungen stellen IATF 16949 und VDA/AIAG an die FMEA-Dokumentation?
Die IATF 16949 fordert die Anwendung der FMEA als Automotive Core Tool, wobei sowohl Design- als auch Prozess-FMEAs für neue Produkte und Prozesse nachgewiesen werden müssen. Das harmonisierte VDA/AIAG-Handbuch definiert die 7-Schritte-Methodik, die Aufgabenpriorität (AP) als Bewertungssystematik und klare Anforderungen an Struktur, Nachvollziehbarkeit und Aktualisierung der Dokumentation. Kundenspezifische Zusatzanforderungen, etwa zu besonderen Merkmalen oder Freigabeprozessen, sind zusätzlich zu berücksichtigen.
